
Theodor Fontane - Autonomie und Telegraphie in den Gesellschaftsromanen
Christian Thomas
ISBN 978-3-8325-4089-0
245 Seiten, Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 38.00 €
Theodor Fontane - Autonomie und Telegraphie in den Gesellschaftsromanen
Rezension: "Der Studie ist große Sorgfalt
in der Argumentation und den Zitatnachweisen zu attestieren.
Das umfangreiche Literaturverzeichnis zeigt ein großes Maß an
textanalytischer Gründlichkeit und theoretischer Souverünität in
der Auseinandersetzung mit bisherigen Forschungsergebnissen." Hans Otto Horch, Aachen, In: Germanistik, Band 57, 2017. Heft 3-4, 5146 Inhalt: Das "Subjekt", dessen Verschwinden schon in der "Gelehrtenrepublik" des achtzehnten Jahrhunderts beklagt wurde, droht im späten neunzehnten Jahrhundert von der Medientechnik und ihren Kommunikationsformen manipuliert und aufgesogen zu werden. Angesichts dieser Lage registriert der späte Fontane nicht lediglich die medialen Errungenschaften seiner Epoche, sondern thematisiert in seiner literarischen Gestaltung eines Autonomiekonflikts sowohl Bedrohung als auch Bedeutung und Potentiale der in die technische Kommunikation eingebundenen Subjekte. Fontanes dabei speziell auf die Telegraphie gerichtete Aufmerksamkeit wird angesichts der "revolutionären" und weitreichenden Auswirkungen dieser Technik verständlich.








